Betrüger fühlen sich in Bremen wohl.

Nach E-on und GDF-Suez (Kraftwerk Farge), bekommt jetzt auch Acelor Mittal (Stahlwerke Bremen) von der EU ein saftiges Bußgeld aufgebrummt.
Wegen unerlaubter Preisabsprachen zum Schaden der Kunden und Verbraucher müssen mehrere Stahlproduzenten Bußgelder an die EU zahlen.
Und die Politik, auch in Bremen, hält schützend ihre Hand über diese Betrüger unserer Gesellschaft, denn ehrliche Unternehmer haben weniger Frühstücks-Direktoren-Posten zu verteilen.
18 Jahre lang haben sie Preise abgesprochen und Märkte aufgeteilt - nun müssen mehrere Stahlkonzerne Strafe zahlen: Die EU-Kommission hat sie zu einem Bußgeld von insgesamt 518 Millionen Euro verdonnert. Die Hälfte der Summe entfällt auf Branchenführer ArcelorMittal.

Brüssel - Die Sache, um die es geht, klingt so gar nicht aufregend: Die Rede ist von Spannstahl, der beim Bau verwendet wird, um Beton für Bodenplatten, Balkone oder Brücken vorzuspannen. Umso dramatischer ist eine Mitteilung der EU-Kommission von diesem Mittwoch: Die oberste europäische Behörde verdonnert mehrere große Stahlkonzerne wegen verbotener Preisabsprachen zu einem Bußgeld von 518 Millionen Euro. Allein auf ArcelorMittal , den weltgrößten Stahlhersteller, entfallen 276 Millionen Euro.
Quelle: wal/Reuters/dpa

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GDF-Suez und E-on

sind Börsen notierte und Gewinn orientierte multinationale Konzerne.

Die Gewinnerwartung ihrer Anleger, überwiegend höchst spekulative Anlagenfonds mit Sitz im Nirgendwo, lässt keine Spielraum für Umweltschutz und sozialem Verhalten, gelegentlich nur im Rahmen das unbedingt Notwendige zu, wenn die Gewinnerwartung nicht darunter leidet!

Im April 2005 kritisierte Müntefering das Investitionsverhalten von Investmentgesellschaften undHedge-Fonds; derartige Kritik war bis dahin nur von globalisierungskritischen Organisationen geäußert worden. Er verglich sie mit Heuschrecken und löste damit die Heuschreckendebatte in Politik und Medien aus.

 

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„Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten – sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus kämpfen wir.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Müntefering

GDF-Suez und E-on sind auf Grund ihrer enormen Gewinnorientierung keine Wohltäter unserer sozialen Gesellschaft und sollten sehr kritisch von den zuständigen Behörden und der Politik begleitet werden, denn alle Aktivitäten dieser Konzerne geschehen mit Kalkül.

Auch darf man ihnen nicht blind vertrauen, sonst ist eine Wiederholung von Ereignissen, wie die unerlaubte Preisabsprache und Aufteilung von Absatzmärkten zum Nachteil aller Bürger und Verbraucher in Europa, nicht aus zu schließen.

GDF-Suez und E-on erlangten in einem Bußgeldverfahren der EU wegen unerlaubter Preisabsprachen eine unangenehme Berühmtheit und jeder musste ein Bußgeld in Höhe von 553 Millionen € zahlen.

Unternehmen, die zum Nachteil der Bürger und Verbraucher handeln, dürfen nicht das Vertrauen der sie kontrollierenden Behörden und der Politik erwarten, auch in Bremen nicht!

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Verbraucher zahlten 30 Jahre zu hohe Preise

 

Sie haben jahrelang den Gasmarkt unter sich aufgeteilt: Nun bekommen der deutsche Energieversorger Eon und der französische Konzern GDF Suez die Quittung - eine horrende Geldstrafe.

Der größte deutsche Energieversorger Eon und der französische Konzern Gaz de France Suez (GDF) müssen die zweithöchste Kartellstrafe der europäischen Geschichte zahlen.

Die EU-Kommission verurteilte die beiden führenden Erdgaslieferanten zur Zahlung von insgesamt 1,106 Milliarden Euro, weil sie Verbrauchern über 30 Jahre lang überhöhte Preise aufzwangen.

Die Unternehmen kündigten Berufung an.

Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes warf den früheren Monopolisten eine regelrechte "Ausbeutung der Verbraucher" vor.

Die Konzerne schlossen nach ihren Angaben 1975 ein Geheimabkommen, russisches Erdgas nicht im Land des jeweils anderen Unternehmens zu verkaufen.

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Anlass war der gemeinsame Bau der 628 Kilometer langen Mega-Pipeline, die Gas von der deutsch-tschechischen bis zur deutsch-französischen Grenze südlich von Saarbrücken liefert.

Illegale Absprachen!

"Durch diese Vereinbarung wurden die Verbraucher in zwei der größten Gasmärkte in der EU um einen stärkeren Preiswettbewerb und eine größere Anbieterauswahl              

gebracht", rügte die Wettbewerbskommissarin.

Als "besonders schweren Verstoß" wertete es die Kommission, dass die Unternehmen auch nach der Öffnung der europäischen Gasmärkte im August 2000 an ihrer illegalen Absprache festhielten und so ihre Marktmacht zementierten.

Eon und seine Tochter Eon Ruhrgas müssen deshalb ein ungewöhnlich hohes Bußgeld von 553 Millionen Euro zahlen.

Auf den französischen Energieriesen GDF Suez entfällt die andere Hälfte der Strafe.

 

Laut Rechtsprechung des Gerichtshofs und gemäß der

Verordnung (EG) Nr. 1/2003 des Rates sind Kommissionsentscheidungen ein

bindender Nachweis dafür, dass das Verhalten stattgefunden hat und rechtswidrig

war.

Quelle: (AFP, N24)

08.07.2009 14:56 Uh

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